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Kleine Stilkunde (1420-1940)

Die Renaissance setzt in Italien zu Beginn des 14. Jahrhunderts ein, die Wiederbelebung der antiken Tradition auf Grundlage humanistischer Philosophie schlug sich besonders in den Künsten nieder und legte den Grundstein für die Entwicklung der Kunst nach den "grauen Zeiten" des Mittelalters.

Die Malerei den Gipfel der Vollkommenheit erreicht zu haben, gleichzeitig kam es in Europa zu politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen. Die Künstler des Manierismus interpretierten diese Wirklichkeit bizarr verzerrt, bzw. grotesk, fantastisch oder nahezu surreal.

Im Barock ist Luxus und Vermögen nicht mehr Privileg der Aristokratie. Die Schiffe der Ostindischen Kompanie bringen Waren aus Fernost nach Europa, japanische und chinesische Kunst beeinflusst das Kunstgewerbe.

Das Rokoko: ausschweifende Verzierungen und die Aufgabe jeglicher Symmetrie sind typisch. An die Stelle fester, starrer Formen treten leichte, zierlich gewundene Linien und häufig rankenförmige Umrandungen.

Als Gegenbewegung zu Barock und Rokoko entstand am Ende des 18. Jahrhunderts der Klassizismus. Die Ausgrabungen in Pompeji und Herculaneum gaben die ersten Anstöße für eine Rückbesinnung auf die griechische Klassik.

Das Empire ist ein strenger, auf Repräsentation ausgerichteter Dekorationsstil und zählt zum Klassizismus, es bezeichnet streng genommen die Epoche des Kaisertums Napoleons I.

Das Biedermeier; nach dem Ende der napoleonischen Feldzüge erlosch die Teilnahme an den öffentlichen Angelegenheiten, das Interesse an der schönen Literatur und das gesamte geistige Leben erblühte.Die Möbel sind funktionell und dient nicht mehr repräsentativen Zwecken, es dient der Gemütlichkeit des Hauses.

Im Louis-Phillipe senkt der Einsatz von Dampfmaschinen die Herstellungskosten erheblich, e erscheinen zahlreiche, oftmals handwerklich perfekt gearbeitete Imitationen des Louis-Quinze.

Historismus, die Blütezeit des Eklektizismus, bei der man auf ältere Stilrichtungen zurückgriff und die serienmäßige Verbreitung historischer Möbel breite Massen erreicht.

Der Jugendstil ebnete den Weg für die Moderne. Das Leben sollte mit allem künstlerisch in Einklang gebracht, der herrschende Eklektizismus überwunden werden.

Das Art Deco zeichnet sich durch die Eleganz der Form und die Kostbarkeit des Materials aus. Klare Formen und die reine Wirkung der Materialien werden zum stilbildenden Element.


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