Manierismus (1530-1610)
Um 1520 schien die Malerei den Gipfel der Vollkommenheit erreicht zu haben. Künstler wie Michelangelo, Raffael, Tizian und Leonardo hatten gezeigt das Schönheit und Ideal mit der Darstellung naturgetreuer Szenen zu vereinigen war. Es schien, als gäbe es kein zeichnerisches Problem das nicht schon gelöst worden wäre.
Wenn nun schon alles erreicht war, wo blieb der Platz für die neue Generation von Künstlern? Diejenigen die an dieser Vorstellung festhielten machten sich mit großem Eifer daran das zu lernen, was Michelangelo gelernt hatte, und seine Manier nachzuahmen. Andere waren der Ansicht das Kunst nicht stillstehen darf sondern die vorhergehende Generation übertreffen müsse. Da dies in der Darstellung menschlicher oder anatomischer Sujets nahezu unmöglich war suchten sie sich neue Gebiete. So sollten die Darstellungen einiger Künstler nur von eingeweihten Kennern verstanden werden, andere schufen Werke voller Überraschungen.
Die Künstler des Manierismus kamen zu dem Entschluss, dass die Vorstellung der Renaissancekünstler, die Schönheit der Natur durch die Kunst zu verherrlichen, verfehlt sei . Statt dessen wird die Wirklichkeit bizarr verzerrt, bzw. grotesk, fantastisch oder nahezu surreal dargestellt.
Seine Entstehungszeit fällt mit politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen in Italien und Europa zusammen.
Wichtige Künstler des Manierismus:
Benvenuto Cellini
Parmigianino
Giambologna
Tintoretto
El Greco
Hans Holbein
Pietre Bruegel
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